Sonnentage

SONNENTAGE

… die neuen Plagen der Menschheit …

„Was ist SONNENTAGE?“, fragte mich einer meiner Freunde und wollte damit etwas über die Form der Inszenierung in Erfahrung bringen. Nun, was soll ich sagen, seitdem zerbreche ich mir den Kopf darüber. Und ich kann eher etwas darüber sagen, was es nicht ist, als darüber, was es ist. Sicher, es ist ein Theaterstück, aber dann auch wieder nicht, es ist auch keine Performance und doch ist es das irgendwie, es handelt sich auch nicht um eine Tanztheaterproduktion, obwohl es starke tänzerische Momente im Sinn von physischem Theater geben wird. Am Einfachsten ist es wohl, ich sage ihm, dass SONNENTAGE ein Theaterstück mit interaktiven Charakter sein wird. Ja, denn die räumlichen Grenzen zwischen der Bühne und dem Publikum, die werden aufgelöst sein. Und es kann sein, dass das Publikum das eine oder andere Wörtchen mitzureden hat. Aber das ist auch nicht gewiss. Gewiss ist: SONNENTAGE ist ein interaktives Theaterstück.

Uraufführung:
TheaterArche, Wien
Donnerstag 5. 11. 2020 um 20:00 Uhr

Folgeaufführungen:
Freitag 6. 11. 2020
Samstag 7. 11. 2020
Sonntag 8. 11. 2020
Mittwoch 11. 11. 2020
Donnerstag 12. 11. 2020
Freitag 13. 11. 2020
Samstag 14. 11. 2020
alle Termine jeweils 20:00 Uhr, TheaterArche, Wien

In SONNENTAGE treffen fünf Archetypen beziehungsweise überirdische Wesen aufeinander. Die Figuren, die hier lebendig werden, könnten genauso gut einem Märchen entstiegen sein. Wir wissen nicht woher sie stammen, zumindest können wir nichts mit hundertprozentiger Sicherheit über sie und ihre Herkunft sagen. Und es ist
auch nicht wichtig, denn viel wichtiger ist, dass sie den Zustand der Welt und des Universums verkörpern, während sie ihn gleichzeitig reflexiv betrachten und sich ihn
gegenseitig spiegeln.

Zur Geschichte: Durch einen Zufall landen alle fünf Figuren auf der Erde (mitten im Publikum), wo sie beginnen sich wohlzufühlen. Alsbald merken sie aber, dass auf der Erde einiges im Argen liegt und so drehen sich ihre Gedanken und Gespräche bald nur noch um die zunehmende soziale Verrohung und die drohende Zerstörung des Planeten und des Universums.
Ihre Hauptfrage ist dabei, wie sich die Welt und die Menschen doch noch retten ließen. Dabei verhalten sie sich selbst aber wie Menschen, denn sie wissen noch nicht, dass sie selbst die Erde, die Menschen und das Universum verkörpern.
In einem bunten und wilden Reigen führen sie das Publikum – mit einem eindeutigen Hang zum Sommer – nicht nur durch die vier Jahreszeiten, sondern viel mehr noch durch alle möglichen und unmöglichen „klimatischen“ menschlichen Seinszustände. Inmitten einer philosophischen Schlammschlacht und um sich und die Welt zu retten, halten diese fünf scheinbar überirdischen Wesen inne und verstricken sich nur umso mehr in ihren persönlichen Geschichten.