Das Gewand der Artemis

Das Gewand der Artemis

ein grotesk-absurdes Schauspiel der Menschlichkeiten

von Mona May

… ein Zwiegespräch zwischen einer Göttin und einem Teufel oder das, was sich zwischen Himmel und Erde bewegt, bewegt auch uns …

Nein, inhaltlich wird es nicht in einem direkten Sinn um die Göttin Artemis aus der griechischen Mythologie gehen. Und auch bei einem Teufel, denke ich nicht an die Figur des biblischen Satans.
Vielmehr interresieren uns die Qualitäten der beiden mythologischen Figuren und deren Gegensätzlichkeit.
Auf der einen Seite die Göttin der Jungfräulichkeit, des Waldes, der Geburt und des Mondes, die auch als Hüterin und Beschützerin von Frauen und Kindern gilt.
Auf der anderen Seite „ein“ Teufel mit all seinen satanischen Zuordnungen: das Böse und Dunkle, der gefallene Engel, der große Zerstörer und Verführer, das Wesen, das Zwietracht unter den Menschen sät.
Diese beiden stehen sich in Menschengestalt gegenüber … und sie wissen (noch) nicht wie ihnen geschieht. Bald beginnt der menschgewordene Teufel um die menschgewordene Göttin zu buhlen.
Ein Tauziehen zwischen gut und böse beginnt: Wird sie seinem Buhlen erliegen und in seine Fänge geraten oder wird er von ihr bekehrt werden? Oder wird etwas ganz anderes geschehen?

Idee/Text/Inszenierung: Mona May
Schauspiel: Sarah Dvorak, Peter Matthias Lang
Musik: Mix Free Sounds & Rising Appalachia
Video: Dietmar Egle
Licht: argeLeute
Ausstattung: argeLeute

Aufführungen (Wien):
Welturaufführung am 16. 5. 2024
Folgetermine: 17. 5. und 18. 5. 2024
Beginn: 20 Uhr
Pygmalion Theater, Alser Straße 43, 1080 Wien

Aufführungen (Graz):
Premiere am 6. 11. 2024
Folgetermine: 7. 11. bis 10. 11. 2024 täglich
Beginn: 20 Uhr
Kristallwerk, Viktor-Franz-Straße 9, 8051 Wien

Karten & Fördertickets können ab sofort reserviert oder erworben werden.
Email: karten@argeleute.com
Tel: +43 0660 22 66 708

Der Lidschlag der Libelle

Jüngst ist „Der Lidschlag der Libelle“ von Mona May erschienen. Nun freuen wir uns sehr, die im Buch enthaltenen Kurzgeschichten&Textkonzentrate als szenische Lesungen, in Form einer Trilogie, ankündigen zu können.

Flyer Graz - Der Lidschlag der Libelle

Auch dieses Mal geht die literarische Reise quer durch alle menschlichen Seinszustände, wobei die Tiefen und Untiefen des Menschseins wunderbar von der Schauspielerin Barbara Edinger und dem Schauspieler und Musiker Christian Paul in Szene gesetzt werden.

Die Texte gehen unter die Haut, kratzen an der Oberfläche, berühren und bewegen und manchmal bleibt einem die Spucke weg. Und dann – völlig unverhofft – reichen sie dir die Hand und lächeln dich an … und an manchen Stellen umarmen sie dich sogar.

Neben dem lebendigen Spiel mit den Worten, dürfen Sie auch einen Klanggenuss der besonderen ART erwarten.

Flyer Wien - Der Lidschlag der Libelle

Text&Inszenierung: Mona May
Schauspiel&Gesang: Barbara Edinger und Christian Paul
Gitarre: Christian Paul

Wir sind im Atelier12 / Graz zu Gast und zwar:
am Samstag, den 22.04.2023 mit dem 1. Teil,
am Samstag, den 07.10.2023 mit dem 2. Teil,
am Samstag, den 11.11.2023 mit dem 3. Teil.
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Atelier12, Münzgrabenstraße 24, 8010 Graz

In Wien sind wir im Stubenhocker zu erleben:
am Samstag, den 27.05.2023 mit dem 1.Teil
am Freitag, den 15.09.2023 mit dem 2. Teil
am Freitag, den 17.11.2023 mit dem 3. Teil
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Stubenhocker, Wattgasse 23, 1160 Wien

Reservierung erbeten: karten@argeleute.com
oder Tel:  0660 / 22 66 708

Eintritt: Pay as you wish


buch - der lidschlag der libelle„Der Lidschlag der Libelle“ von Mona May ist im EuropaBuch-Verlag als Taschenbuch und als E-Book erschienen.

Sonnentage

SONNENTAGE – die neuen Plagen der Menschheit

ein sozialkritisches philosophisches Monument

Durch einen Zufall landen die Janusköpfige Illusion, Herr Mondblau, die Silberfrau, der Erdgnom, Herr Viele und Frau Viele auf der Erde, wo sie beginnen sich wohlzufühlen. Alsbald merken sie aber, dass auf der Erde einiges im Argen liegt und so drehen sich ihre Gedanken und Gespräche bald nur noch um die zunehmende soziale Verrohung und die drohende Zerstörung des Planeten und des Universums.

Ihre Hauptfrage ist daher, wie sich die Welt und die Menschen doch noch retten ließen. Dabei verhalten sie sich selbst aber wie Menschen, denn sie wissen noch nicht, dass sie selbst die Erde, die Menschen und das Universum verkörpern.

In einem bunten und wilden Reigen führen sie das Publikum durch alle möglichen und unmöglichen menschlichen Seinszustände.

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Foto: Lea Manahl

Inmitten einer philosophischen Schlammschlacht und um sich und die Welt zu retten, halten diese sechs scheinbar überirdischen Wesen inne und verstricken sich nur umso mehr in ihren persönlichen Geschichten. In ihren Überlegungen suchen sie nach Lösungen und Möglichkeiten, um den vorherrschenden Normen und Werten etwas Besseres entgegenhalten zu können.

Dabei gehen sie äußerst ungeschickt vor und so wird mit dem Wort schon mal gemordet, geliebt, erwürgt, zurechtgewiesen, getröstet und ein Verrat begangen. Oder es wird zur existenzbedrohenden Waffe umfunktioniert, indem es dem Gegenüber im Mund verdreht wird und ihm dadurch im Hals stecken bleibt. Oder es wird schelmisch und schmeichlerisch bei der falschen Geliebten um deren Gunst gebuhlt oder es werden Einsichten gewonnen, nur um dann wieder verworfen zu werden.

Die Worte fliegen nur so hin und her, vergreifen sich manchmal im Ton, aber nie um beleidigend zu sein, sondern nur um ein klein wenig zu sticheln und zu provozieren. Dabei verheddern sie sich in ihren eigenen Bedürfnissen und Liebesgeschichten, stolpern über ihre hochtrabenden Ansprüche und Weltanschauungen, denen sie nicht gerecht werden können und sind oft äußerst ungeschickt im Ausdrücken von Gefühlen. Sie haben – wie die Götter im Olymp – sehr menschliche Züge und lieben wie diese, die großen dramatischen Gesten.

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Fotos: Lea Manahl

Sie nehmen so manchen Umweg auf sich und sitzen mehreren Irrungen auf, bevor ihnen bewusst wird, wer und was sie sind. In diesem Wachwerden beginnen sie über sich selbst zu reflektieren, um während dieses Prozesses das Publikum als ihresgleichen zu erkennen.

Am Ende steht die große Überraschung des Erinnerns und sie entdecken, dass sie tatsächlich göttliche Wesen sind, auch wenn sie Menschen sind. Und sie erkennen, dass eine Veränderung des eigenen Denkens und Handelns der beste Weg ist, um sich selbst und damit die Welt und das Universum, zu retten.

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Fotos: Lea Manahl

Idee / Text / Inszenierung: Mona May
Regieassistenz: Peter Matthias Lang
Schauspiel: Thomas Erlmoser, Naama Isabelle Fassbinder, Peter Matthias Lang, Sarah Neichl, Benjamin Spindelberger, Nikolina Wege
Musik: flos naturae
Gesangscoach: Hannes Fromhund

Aufführungen:

Uraufführung am 13. 10. 2022

Folgeaufführungen: 14.10. bis 23.10.2022
(außer Montag 17. 10. 2022)
Vorstellungsbeginn jeweils 19:30 Uhr  (Einlass: 18:45 Uhr)

Wo: TheaterArche, Münzwardeingasse 2a, 1060 Wien

Karten

argeLeute-argesTheater-argePreise:
Wir sind anders – unsere Preise auch. Unsere Preise staffeln sich wie folgt:

Das Förderticket: € 45.-
Das Ticket für alle, die es sich leisten können und uns und unsere Arbeit einfach gerne fördern wollen.

Das Normalpreisticket: € 28.-
Das Ticket für alle, die uns gerne sehen wollen und einen Normalpreis schätzen.

Das ermäßigte Ticket: € 18.-
Das Ticket für alle, die uns gerne sehen wollen und studieren, pensioniert sind oder aus anderen Gründen, wie zum Beispiel Arbeitsbeurlaubung.

Das Kolleginnenticket: € 12.-

Reservierung & Kartenvorverkauf: karten@argeleute.com oder +43660 22 66 708

headerbild argeworte wortsklulpturen

argeWorte Wortskulpturen von Mona May

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer szenischen Lesung „argeWorte Wortskulpuren von Mona May“ beim diesjährigen Theaterland Steiermark Festival zu Gast sein dürfen.
argeWorte – Wortskulpuren von Mona May, die szenische Lesung mit Live Musik
, bei diesem Aufeinandertreffen von Literatur und Theater, wird das Publikum auf eine literarische Reise durch das menschliche Sein entführt.
In poetischer, sarkastischer, humorvoller, tiefgründiger und ehrlicher Sprache zeichnet Mona May in ihren Texten eine Landkarte der Menschlichkeiten. Peta Klotzberg und Peter Matthias Lang reisen von der Lemmingbucht durch abgemurkste Hirnrindenwindungen zu anderen Menschenfreunden. Mal wird zum großen Gelage eingeladen, mal über den Lärm palavert, ein andermal wieder ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele gewagt.
Begleitet werden sie dabei live von flos naturae, solistisch, Musik, die es versteht, das Publikum, mit seinen atmosphärischen, melodiösen und rhythmischen Sounds, zu verzaubern. Ein spannendes Abenteuer ist garantiert, denn es wird abenteuerlich, poetisch und exquisit zugehen.

Peta Klotzberg, Peter Matthias Lang, Mona May, flos naturae

Wir unterstützen mit dieser Lesung den Verein „Wir für Kinder“ (www.bambakids.at)
Die Hälfte unserer Gage geht daher an den Verein.

Wann: 22. 9. 2022 um 18:00 Uhr
Wo: Pfarrkirche / Oberzeiring