Zwei neue Bücher von Mona May

Mona May hat Ende 2020 zwei Bücher veröffentlicht:

argeWorte Wortskulpturen

Das Büchlein ist nicht nur ein Lesegenuss für sich alleine, sondern macht auch jenen Freude, die als Publikum unsere gleichnamige szenischen Lesung besuchten und das Gehörte gerne auch Nachlesen wollen.

SoralPRO Verlag, Graz
ISBN 978-3-903223-39-4

argeLyrik: Lyrik ohne Punkt und Komma

Lyrikband

SoralPRO Verlag, Graz
ISBN 978-3-903223-43-1

Der Fotojournalist Walter Pobaschnig schrieb in einer Besprechung:

„Die österreichische Autorin, Regisseurin, Choreographin Mona May öffnet in ihrem neuen Lyrikband „Lyrik ohne Punkt und Komma“ Horizonte und Sehnsüchte des Seins mit großem Sinn und Aufmerksamkeit wie Augenzwinkern. Es geht in den Gedichtzyklen immer um den Menschen. Um das Wahrnehmen und Bemühen in Leben und Liebe. Um Sehen und Gesehen-Werden. Um Kraft und Hingabe. Um Ansprache und Dialog. Um Sinn und Annahme.“

Walter Pobaschnig (Fotojournalist) auf literaturoutdoors.com
zwei neue Bücher von Mona May

Die beiden Bücher können im Buchhandel oder direkt beim Verlag, aber auch bei der Autorin Mona May bestellt werden. Ein spannendes Leseabenteuer, bei dem wir Ihnen arg viel Vergnügen wünschen, ist garantiert.

Die Autorin

Über Mona May gibt es einiges zu sagen, aber nicht nur über sie, sondern auch über ihren ungewöhnlichen Schreibstil, den sie radikale Verdichtung der Worte und performative Literatur nennt. Dabei geht es ihr um eine Reduktion auf das Wesentliche und die Verlebendigung – im Sinn eines Nahbarmachens von menschlich Erlebtem. Sie ist eine Minimalistin der Sprache. Da ist kein Punkt zu viel, geschweige denn ein überflüssiges Wort, karg wie eine Berglandschaft und zugleich wie eine duftende Sommerwiese, entfalten ihre Textkonzentrate, sei es als Lyrik, als Kurzgeschichte oder als Theaterstück Wort für Wort, ihre Wirkkraft.

Die Autorin Daniela Noitz schreibt über die Texte von Mona May das Folgende; und wer sich mit den Arbeiten Mays beschäftigt, wird diesen Worten nur zustimmen können:

„Ich denke, dass diese Art von Texten weit über einen informativen, inhaltlichen Aspekt hinausgehen und Schichten in uns erreichen, die ich beinahe als archaisch bezeichnen möchte. Sie gehen in die Tiefe, erreichen die Wurzeln und vermögen zu beflügeln, kraftvoll im Ausdruck und gleichzeitig beeindruckend in der Verknappung.“

Daniela Noitz (www.novels4u.com)


Die in Wien lebende Mona May, ist nicht nur die künstlerische Leiterin des Vereins argeLeute, den sie auch initiiert hat, sie ist Vollblutkünstlerin. Ob als Dramatikerin, Lyrikerin oder als Autorin von Kurzgeschichten und Textkonzentraten ist sie in Insiderkreisen ein Geheimtipp. Als Tanz- und Theaterschaffende vereint sie gleich mehrere Metiers miteinander. So schreibt und inszeniert sie alle ihre Stücke selbst. Dabei geht sie als Theaterautorin und Regisseurin aufgrund ihrer künstlerischen Vielfalt außergewöhnliche Wege. Wobei sie niemals in eine ästhetische Beliebigkeit abgleitet und sich eine überwältigende Stringenz durch ihr Gesamtwerk zieht.
Sie selbst sieht sich als unromantische Wortmalerin, als Kunstvisionärin, als kritischer Freigeist und als philosophische Philanthropin, die die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgibt.

Siehe auch den Artikel der Schriftstellerin Lotta Blau über die Autorin Mona May auf kuenstler-leben.com Menschensplitter: Die Literatur der Mona May.

Gerhard Loibelsberger

der Autor Gerhard Loibelsberger

Unser dritter Gast ist der Schriftsteller Gerhard Loibelsberger, der nicht nur mit seinen historischen Krimis Furore macht. Und wie kann ein Autor seines Kalibers besser vorgestellt werden, als aus einem seiner Bücher zu lesen?

Buch - Die Naschmarkt-Morde

So liest der Schauspieler Peter Matthias Lang aus „Die Naschmarktmorde“ des Autors:

Gerhard Loibelsbergers Debut ist ein Kracher: Eine ziemlich wollüstige Feier der Leiblichkeit. Fressen, Morden und so … Im richtigen historischen Ambiente mit den richtigen einschlägigen Gestalten der Zeit allemal. Ich freue mich schon auf die ganze Serie.

Thomas Wörtche, deutscher Krimi-Papst
Foto: Walter Pobaschnig

Weiteres über Gerhard Loibelsberger auf seiner Webseite.

Headervild Marina R. Soral

die Autorin Marina R. Soral

Wir freuen uns, die Autorin, Schauspielerin, Moderatorin und Verlegerin Marina R. Soral als unseren zweiten Gast in argeGäste vorzustellen.

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von einer einzigartigen Kollegin, die uns am 04.11.2020 in den frühen Morgenstunden für immer verlassen hat. Wir wünschen Dir, liebe Marina, wo immer Du jetzt bist, das Liebste und Beste. Danke für eine kurze, aber umso intensivere gemeinsame Zeit.

Marina R. Soral, geboren 1958 in Wien, hat nach Beendigung ihrer Schauspielausbildung am Max Reinhardtseminar in Wien, als Moderatorin und Sprecherin mehrerer Radiosender gearbeitet, sowie an mehreren Theatern in Österreich und Deutschland Märchenrollen von der Hexe im Hänsel und Gretel bis zum gestiefelten Kater und von Molly Bloom (im Originaltext) bis zur Mutter Courage gespielt. Außerdem hat sie Synchronsprecherin gearbeitet und in dieser Eigenschaft synchronisierte sie verschieden Märchenfilmfiguren polnischer, russischer und tschechischer Märchenverfilmungen sowie einige tschechische Zeichentrickserien.

Marina R. Soral

1992 verschlug es sie dann in die Steiermark und seither lebt sie in Graz und ist dort freie Journalistin, Regisseurin, Autorin, und Kabarettistin. Unter dem Künstlernamen Ani Ramtful macht sie Solokabarett (derzeit „Frauen leben virtuell“) und gemeinsam mit Henry Laros bildet die das Cabaretduo Mixedprickles (derzeit mit einer Hommage an Fritz Grünbaum „Im Himmel ist die Hölle los“) (http://www.mixedprickles.eu) .

Sie schrieb die Kinderbücher „Träume aus der Märchenwelt“, „Fabelhaftes Fabelland“ „Andersen Märchen in Hörspielform“, „Die Abenteuer der Hexe Wackelzahn“ und veranstaltet mit diesen Büchern auch Lesungen an Volksschulen in Österreich und Deutschland.Von ihr sind auch „Pandoras Träume“ ein Buch mit erotischen Kurzgeschichten von Frauen für Frauen, Rhetorik leicht gemacht“ ein Handbuch für mehr Rede- und Auftrittssicherheit. „Kochen in der Krise“ ein Resteverwertungskochbuch das die Geldbörse schont. Danach folgte „Essen ohne Reue“ für Menschen die an Diabetes Melles 2 – Bluthochdruck und zuviel Cholesterin erkrankt sind, und 1-2-3 keine Hexerei Naturkosmetik selbst gemacht.
2014 erschien der erste Roman unter dem Psydonym Dodo’s Hot Backstage (alle erschienen im SoralPRO Verlag, Graz www.soralpro.eu).

Die Bücher mit dem Titel „Jenseits des Tellerrand’s“ und „Ein Hut und Alles drunter“ in welchem Sie sich zu Alltagssituationen in satirisch-zynischen Kurzgeschichten äußert sind ebenfalls im SoralPRO Verlag in Graz erschienen.

Derzeit arbeitet sie an einer Sammlung Lettischer und Estnischer Märchen sowie an Kurzgeschichten mit dem Titel „Alt aber noch nicht Tod“ welche voraussichtlich 2021 erscheinen werden. http://mrs.mrs-journal.eu
Hier gibt es Hörproben von verschiedenen Radiosendungen die sie produziert und moderiert hat.

Headerbild: Daniela Noitz

die Autorin Daniela Noitz

Einen wunderschönen guten Tag, schön, dass Sie da sind. Es ist soweit, Patricia Elisabeth Trageser, die jüngst in Wien in dem Solo Lilith’s Kuss von Mona May brillierte, eröffnet im Zuge des Projektes argeLiteratur unsere Reihe argeGäste und stellt Ihnen unseren allerersten Gast vor: die Autorin Daniela Noitz. Wir freuen uns sehr darüber und sind auch ein klein wenig mit Stolz erfüllt, dass wir Ihnen diese wunderbare Autorin vorstellen dürfen.

Sie versteht sich selbst als Aktivistin, Anachronistin und Archetypus. Geboren ist sie am 24. Mai 1972, als ihren Ausbildungshintergrund gibt sie an: an diversen Universitäten & Bildung durch das Leben. Daniela Noitz ist eine große Tierfreundin und bekennende Veganerin. Sie hat rund vierhundert Kurzgeschichten und dreizehn Bücher verfasst.
Unter anderem veröffentlichte Daniela Noitz Bücher wie: „Ungezähmt. Anleitung zum Widerstand“ (Roman), „Geschichten von der Liebe und anderen Absonderlichkeiten“ (Kurzgeschichten), „Lebensbilder“ (Kurzgeschichten zu Photographien).

Es geht ihr immer um die eine Grundbedingung: Geschichten schenken Begegnungen: mit der Erde, den Mitgeschöpfen, mit Dir und mit mir. Sie schenken eine Begegnung des Verstehens und des Annehmens, der Aufnahme und der Veränderung. Sie sagt: „Begegnung ist Leben und mir geht es um die Fähigkeit ein liebendes Leben und eine lebendige Liebe zu leben.“ Die Botschaften ihrer Texte sind kraftvoll und verheißungsvoll – lebendig eben, wie sie selbst es ist.
Wenn Sie mehr über die Autorin Daniela Noitz erfahren wollen, dann besuchen Sie doch Ihre Website.

Über die Schauspielerin und Vorleserin Patricia Elisabeth Trageser

Die engagierte, lebensfrohe Schauspielerin stammt aus Deutschland und hat litauische Wurzeln. Sie ist ein Hochtalent in Sachen Schauspielkunst, dabei ist sie stets motiviert Neues dazuzulernen.
Aufgrund ihrer liebenswürdigen Art und ihres kluges Wesen, muss man sie einfach schätzen und gern haben. Sie liebt gute und tiefgehende Gedichte und mag Geschichten mit Tiefgang, außerdem schätzt sie lange Gespräche, feines Essen, schöne Klänge und Melodien und fesselnde Theaterabende sehr.

Patricia Elisabeth Trageser

Sie steht schon seit ihrem zwölften Lebensjahr auf der Bühne. Hat in der Alten Oper in Frankfurt in dem Musical Vom Geist der Weihnacht als Darstellerin mitgewirkt. Mit gerade einmal sechzehn Jahren spielte sie ihre erste Hauptrolle in Frühlingserwachen in der Theaterperipherie Frankfurt. Mit einundzwanzig Jahren zog es sie nach Wien, um Theater Film und Medienwissenschaft zu studieren und dort näher an den großen Theaterhäusern zu sein.
Sie nahm in Wien unter anderem bei Estera Stenzel Schauspielunterricht und spielte in mehreren Kurzfilmen und Musikvideos mit. Im Jänner 2020 stand sie als Solistin mit dem Stück Lilith’s Kuss von Mona May auf der Bühne. Ab Juli wird sie unter der Regie von Paulus Manker mit den Proben zu Die letzten Tage der Menschheit beginnen.

Patricia Elisabeth Trageser auf www.talent-scout.eu

Die Literarische Sonntagsmatinee

ein Social Media Projekt

So schnell kann es gehen, wenn die Spontanität am Werk ist: Ende März 2020 postete die Grazer Schauspielerin Katharina Aschauer auf Facebook, dass es ihr nicht so gut gehe und ihr schön langsam, während des coronabedingten Lockdowns, die Decke auf den Kopf zu fallen beginnt. Da es mir ähnlich ging fragte ich bei ihr an, ob sie nicht Lust hätte aus einigen meiner Gedichte und Kurzgeschichten Videos zu erstellen, die wir dann regelmäßig auf Facebook und YouTube veröffentlichen könnten. Das war der Startschuss für die Literarische Sonntagsmatinee, die wir nun schon seit Anfang April 2020, fast jeden Sonntag um 11:00 auf oben genannten Kanälen prästentieren.

Bisher wirkten an der Literarischen Sonntagsmatinee folgende Künstler_innen mit:

Katharina Aschauer
Lisa-Marie Bachlechner
Dietmar Egle
Thomas Erlmoser
Birgit Fuchs
Peta Klotzberg
Peter Matthias Lang
Peter Riese
Patricia Elisabeth Trageser
Jörg Vogeltanz

Die Literarische Sonntagsmatinne ist auf der Facebook-Seite von Mona May zu finden.
Und auf auf unserem argeLiteratur YouTube-Kanal.

Wir wünschen Ihnen und Euch gute Unterhaltung und freuen uns über jede Rückmeldung.

Headerbild Sonnentage

SONNENTAGE – die neuen Plagen der Menschheit

ein sozialkritisches philosophisches Monument

Durch einen Zufall landen die Janusköpfige Illusion, Herr Mondblau, die Silberfrau, der Erdgnom, Herr Viele und Frau Viele auf der Erde, wo sie beginnen sich wohlzufühlen. Alsbald merken sie aber, dass auf der Erde einiges im Argen liegt und so drehen sich ihre Gedanken und Gespräche bald nur noch um die zunehmende soziale Verrohung und die drohende Zerstörung des Planeten und des Universums.

Ihre Hauptfrage ist daher, wie sich die Welt und die Menschen doch noch retten ließen. Dabei verhalten sie sich selbst aber wie Menschen, denn sie wissen noch nicht, dass sie selbst die Erde, die Menschen und das Universum verkörpern.

In einem bunten und wilden Reigen führen sie das Publikum durch alle möglichen und unmöglichen menschlichen Seinszustände.

Bild Sonnentage-1

Inmitten einer philosophischen Schlammschlacht und um sich und die Welt zu retten, halten diese sechs scheinbar überirdischen Wesen inne und verstricken sich nur umso mehr in ihren persönlichen Geschichten. In ihren Überlegungen suchen sie nach Lösungen und Möglichkeiten, um den vorherrschenden Normen und Werten etwas Besseres entgegenhalten zu können.

Dabei gehen sie äußerst ungeschickt vor und so wird mit dem Wort schon mal gemordet, geliebt, erwürgt, zurechtgewiesen, getröstet und ein Verrat begangen. Oder es wird zur existenzbedrohenden Waffe umfunktioniert, indem es dem Gegenüber im Mund verdreht wird und ihm dadurch im Hals stecken bleibt. Oder es wird schelmisch und schmeichlerisch bei der falschen Geliebten um deren Gunst gebuhlt oder es werden Einsichten gewonnen, nur um dann wieder verworfen zu werden.

Die Worte fliegen nur so hin und her, vergreifen sich manchmal im Ton, aber nie um beleidigend zu sein, sondern nur um ein klein wenig zu sticheln und zu provozieren. Dabei verheddern sie sich in ihren eigenen Bedürfnissen und Liebesgeschichten, stolpern über ihre hochtrabenden Ansprüche und Weltanschauungen, denen sie nicht gerecht werden können und sind oft äußerst ungeschickt im Ausdrücken von Gefühlen. Sie haben – wie die Götter im Olymp – sehr menschliche Züge und lieben wie diese, die großen dramatischen Gesten.

Bild Sonnentage-2

Sie nehmen so manchen Umweg auf sich und sitzen mehreren Irrungen auf, bevor ihnen bewusst wird, wer und was sie sind. In diesem Wachwerden beginnen sie über sich selbst zu reflektieren, um während dieses Prozesses das Publikum als ihresgleichen zu erkennen.

Am Ende steht die große Überraschung des Erinnerns und sie entdecken, dass sie tatsächlich göttliche Wesen sind, auch wenn sie Menschen sind. Und sie erkennen, dass eine Veränderung des eigenen Denkens und Handelns der beste Weg ist, um sich selbst und damit die Welt und das Universum, zu retten.

Bild Sonnentage-3

Idee / Text / Inszenierung: Mona May
Regieassistenz: Christian Handler
Schauspiel: Nicolaas Buitenhuis, Thomas Erlmoser, Birgit Fuchs, Peta Klotzberg, Peter Matthias Lang, Ariane Muck
Musik: Markus murkasz Fichtinger, Alois Huber
Gesangscoach: Hannes Fromhund

Aufführungen:

(aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen auf Mai 2022 verschoben)

Uraufführung am 20. 5. 2021 — VERSCHOBEN!

Weitere Aufführungen: 21. 5. 2021 – 30. 5. 2021 (außer Montag 24. 5. 2020) — VERSCHOBEN!
Vorstellungsbeginn jeweils 19:00 Uhr  (Einlass: 18:15 Uhr)

Wo: TheaterArche, Münzwardeingasse 2a, 1060 Wien

Karten

argeLeute-argesTheater-argePreise:
Wir sind anders – unsere Preise auch. Unsere Preise inkludieren ein intergalaktisches Mahl und staffeln sich wie folgt:

Das Förderticket: € 75.-
Das Ticket für alle, die es sich leisten können und uns und unsere Arbeit einfach gerne fördern wollen.

Das Normalpreisticket: € 37.-
Das Ticket für alle, die uns gerne sehen wollen und einen Normalpreis schätzen.

Das ermäßigte Ticket: € 21.-
Das Ticket für alle, die uns gerne sehen wollen und studieren, pensioniert sind oder aus anderen Gründen, wie zum Beispiel Arbeitsbeurlaubung.

Reservierung & Kartenvorverkauf: karten@argeleute.com oder +43660 22 66 707

Lesung argeLyrik Wien

argeLyrik von Mona May

Ingrid Lassnig und Peter Matthias Lang lesen die humorvollen, witzigen, komischen, absurden, aber auch bissigen Gedichte der Autorin, die sowohl die Gehirnwindungen anregen, als auch die Herz- und Lachmuskeln.
Durch den launigen Abend geleitet Michael Mark-Traisenthal als pfiffiger Conferencier.

Ingrid Lassnig und Peter Matthias Lang, Michael Mark-Traisenthal, Mona May

Der Schauspieler Peter Matthias Lang, selbst Regisseur und Filmemacher, wirkte unter anderem in dem für den Nestroypreis nominierten Stück ANSTOSS von Jakub Kavin mit und las bereits erfolgreich Mona Mays argeWorte – Wortskulpturen. Bei der szenischen Lesung argeLyrik von Mona May, erhält er Verstärkung von Ingrid Lassnig. Die Schauspielerin und Moderatorin ist vielen bereits als Die Vorleserin bekannt und von daher wohl die perfekte Ergänzung im Team. Wer gerne lacht und dabei auch noch Tiefsinniges hören will, wird sich besonders angesprochen fühlen.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Freitag, 13. Dezember, 20:05 Uhr
THEATER OLÈ, Barmherzigengasse 18, 1030 Wien

Reservierung erbeten:
email: karten@argeleute.com
telefonsich: 0660/22 66 708

Eintritt: € 16.- ermäßigt € 12.-

argeLyrik Ankündigung
Lilith's Kuss

LILITH´S KUSS

Eine Schöpfungsgeschichte aus weiblicher Sicht

„Ich werde von den Flügeln der Freiheit getragen.“

Lilith’s Kuss ist ein performatives Solo, das der gängigen, patriarchalen Schöpfungsgeschichte eine weibliche Sicht gegenüberstellt. In sieben Bildern spürt das Stück der Frage nach: „Was, wenn eine Göttin das unendliche Universum, die Menschheit und die Welt erschaffen hätte?“
Mona Mays Inszenierung ist interaktiv und multidimensional, das Spiel von Patricia Elisabeth Trageser ist intensiv, bewegt, tänzerisch, musikalisch, liebreizend, dämonisch. Die Komposition von Christian Handler und Hannes Fromhund ist eingängig, dramatisch, modern und archaisch.

Idee/Text/Inszenierung: Mona May
Schauspiel/Tanz/Gesang: Patricia Elisabeth Trageser
Regieassistenz: Martin Pieper
Musik: Christian Handler & Hannes Fromhund
Licht: Veronika Mayerböck
Visual Effects: Fabian Mörzinger
Bewegungscoach: Ricarda Börtzler
Produktionsleitung: argeLeute

Litlith's Kuss 2

Die Uraufführung: findet am 23.01.2020 in Wien in der TheaterArche statt. Weitere Termine 24.01. und 25.01.2020, jeweils 20:00 Uhr.
In Graz werden wir mit Lilith’s Kuss vom 13. – 15. 02. 2020 im ARTìst`s, jeweils um 20:00, gastieren.
Karten & Reservierung: karten@argeleute.com | Tel: 0660 2266708
Wir freuen uns auf Euren Besuch.

HERZLICHEN DANK an unsere Förderer und Förderinnen. Wer arge Lust hat unser/e Projekt/e zu unterstützen und Teil dieser großARTigen Produktion/en zu werden und uns dabei zu helfen Theatergeschichte zu schreiben, kann dies arg gerne tun. Hier sind die verschiedenen Möglichkeiten:

  1. Du überweist einfach aus Lust und Laune einen Betrag deiner Wahl auf unser Produktionskonto (bitte bei Verwendungszweck „Lilith’s Kuss“ angeben).
  2. Du erwirbst schon jetzt eine VIP Eintritskarte zum Vorzugspreis (nähere Infos zur Bestellung bei Mona May).
  3. Wir spenden dir Applaus und du spendest uns einen Betrag deiner Wahl.
  4. Du erwirbst ein wunderschönes Pdf-Skript unserer Lesung argeWorte Wortskulpturen von Mona May zum Förderpreis von € 25.- und wirst in unserer Hall of Fame auf unserer Website erwähnt.
  5. Du übernimmst einfach aus Großzügigkeit einen Kostenblock deiner Wahl, zur Auswahl hätten wir: Theatermiete, Kostüme, Gage für Kompositon, Gage für die Schauspielerin oder für die Regisseurin, Kosten für Lichttechniker_in, Werbekosten oder etwas anderes.

Wenn du uns unterstützen willst, dann fällt uns sicher ein Weg ein, wie das möglich ist. Vielen herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit. Bei Interesse wende dich bitte an Mona May.

Litlith's Kuss 1

https://www.facebook.com/Liliths-Kuss-107744933937965

headerbild argeworte wortsklulpturen

argeWorte Wortskulpturen von Mona May

argeWorte Wortskulptureneine literarische Reise durch das menschliche Sein

In poetischer, sarkastischer, humorvoller und tiefgründiger Sprache zeichnet Mona May in ihren Texten eine Landkarte der Menschlichkeiten. Peta Klotzberg und Peter Matthias Lang reisen, begleitet von den sphärischen, melodiösen und dunklen, rhythmischen Klängen des Musikers Markus murkasz Fichtinger, von der Lemmingbucht durch abgemurkste Hirnrindenwindungen zu anderen Menschenfreunden. Ein spannender Abend ist garantiert.

Bild: Peta Klotzberg, Peter Lang, Mona May
Peta Klotzberg | Peter Matthias Lang | Mona May

11. September 2020, 21 Uhr
Blue Moon Bar, Blumenstockgasse 5, 1010 Wien
es lesen Peta Klotzberg und Peter Matthias Lang
Sound von murkasz
Eintritt: € 10,-

8. August 2021, 11 Uhr
Bühne Heidenreichstein
Burghof Wasserburg Heidenreichstein, 3860 Heidenreichstein
(bei Schlechtwetter im Rittersaal)
Die Benefiz Lesung findet zu Gunsten „Wir für Kinder“ statt (freie Spende).
Reservierungen werden von Hans Pichler entgegengenommen:
Mail: hans.w.pichler@gmail.com
Tel.: +43 (0) 664 / 20 48 178

Bild Header

NURYERI ———— KARAYERI

Was gibt es darüber zu sagen?

Karayeri und NURYERI sind zwei Stücke, die sich wie zwei Pole zueinander verhalten, darum nenne ich sie auch Polstücke. Ohne Nordpol gäbe es keinen Südpol. Eines kann ohne das andere nicht sein. Karayeri ist eine Ensemblearbeit und Nuryeri ein Solo. Beide Stücke sind absolut textgleich. Durch die jeweils individuelle Inszenierung wird der Text jedesmal anders interpretiert.

KARAYERI und NURYERI sind wie das Positiv und Negativ eines Fotos, wie Licht und Schatten.
Sie zeigen die zwei Seiten der selben Medaille und lassen folglich den Schluss zu, dass ein und dieselben Ereignisse, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, zu verschiedenen Handlungsimpulsen und Erkenntnissen führen.


KARAYERI

Sie wollen meine Seele?

Ein dunkler Ort, zwei Akteurinnen und zwei Akteure, verborgen in den Schatten des Dunkelortes. Sie flüstern, sprechen, schreien ihren Schmerz in die Finsternis, in der Hoffnung, dass ihre Stimmen die Welt erreichen. Und ihre
Stimmen erreichen die Welt. So werden Sie sichtbar, fühlbar und können durch das Wahrnehmbarmachen der Missstände zu einem Wandel beitragen.
Karayeri, das ist der Ort der Dunkelheit (von türkisch kara – dunkel und yer – Ort, Erde).
Inhaltlich setzt sich das Stück mit der Verflechtung der kollektiven und individuellen Schicksale und mit den immer wiederkehrenden Mustern der Geschichte auseinander. Inszeniert wird es in einer Blackbox, wobei das Ensemble höhenversetzt um das Publikum herum sitzt, teilweise in völliger Dunkelheit agiert und teilweise mit einem sparsamen Lichteinsatz akzentuiert wird.

Idee /Text/ Inszenierung: Mona May
Schauspiel: Christina Jägersberger, Clara Zeiszl, David Ketter, Stefan Ried
Musik: Christian Handler
Licht: Clara Zeiszl


NURYERI

Die Göttinen sind unter uns.

NURYERI - Die Göttinnen sind unter uns

Eine Frau kauert auf einem weißen Boden, vom Publikum umringt. Schatten huschen über sie, eine Flut aus Bildern und Texten. Sie stöhnt leise, sehr leise. Sie seufzt. Bald wird sie ihre Stimme erheben, bald wird sie die Schatten einfangen. In der Ferne beginnt die Trommel zu schlagen, ruft sie auf, sich zu erheben, drückt sie wieder nieder, ruft sie erneut, damit das Spiel beginnen kann.

NURYERI, das ist der Ort des Lichtes (von arabisch/türkisch nur – Licht, heiliges Licht und türkisch yer – Ort, Erde).
Inhaltlich setzt sich das Stück mit der Verflechtung der kollektiven und individuellen Schicksale auseinander, aus der Sicht einer einzelnen Person, die sich auf die Suche nach dem archaisch-göttlichen und der Wiedergewinnung der verloren geglaubten Eigenmacht begibt.
Inszeniert wird Nuryeri als Solo-Performance auf einem weißen Tanzfloor. Mithilfe eines Videoprojektors werden Bilder, Videos und Texte auf Spielfläche und Protagonistin projiziert.

Idee/ Text/ Inszenierung: Mona May
Schauspiel: May Garzon
Video: Roland Wegerer
Musik: Christian Handler