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argeWorte Wortskulpturen von Mona May

argeWorte Wortskulptureneine literarische Reise durch das menschliche Sein

In poetischer, sarkastischer, humorvoller und tiefgründiger Sprache zeichnet Mona May in ihren Texten eine Landkarte der Menschlichkeiten. Peta Klotzberg und Peter Matthias Lang reisen, begleitet von den sphärischen, melodiösen und dunklen, rhythmischen Klängen des Musikers Markus murkasz Fichtinger, von der Lemmingbucht durch abgemurkste Hirnrindenwindungen zu anderen Menschenfreunden. Ein spannender Abend ist garantiert.

Bild: Peta Klotzberg, Peter Lang, Mona May
Peta Klotzberg | Peter Matthias Lang | Mona May

11. September 2020, 21 Uhr
Blue Moon Bar, Blumenstockgasse 5, 1010 Wien
es lesen Peta Klotzberg und Peter Matthias Lang
Sound von murkasz
Eintritt: € 10,-

8. August 2021, 11 Uhr
Bühne Heidenreichstein
Burghof Wasserburg Heidenreichstein, 3860 Heidenreichstein
(bei Schlechtwetter im Rittersaal)
Die Benefiz Lesung findet zu Gunsten „Wir für Kinder“ statt (freie Spende).
Reservierungen werden von Hans Pichler entgegengenommen:
Mail: hans.w.pichler@gmail.com
Tel.: +43 (0) 664 / 20 48 178

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NURYERI ———— KARAYERI

Was gibt es darüber zu sagen?

Karayeri und NURYERI sind zwei Stücke, die sich wie zwei Pole zueinander verhalten, darum nenne ich sie auch Polstücke. Ohne Nordpol gäbe es keinen Südpol. Eines kann ohne das andere nicht sein. Karayeri ist eine Ensemblearbeit und Nuryeri ein Solo. Beide Stücke sind absolut textgleich. Durch die jeweils individuelle Inszenierung wird der Text jedesmal anders interpretiert.

KARAYERI und NURYERI sind wie das Positiv und Negativ eines Fotos, wie Licht und Schatten.
Sie zeigen die zwei Seiten der selben Medaille und lassen folglich den Schluss zu, dass ein und dieselben Ereignisse, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, zu verschiedenen Handlungsimpulsen und Erkenntnissen führen.


KARAYERI

Sie wollen meine Seele?

Ein dunkler Ort, zwei Akteurinnen und zwei Akteure, verborgen in den Schatten des Dunkelortes. Sie flüstern, sprechen, schreien ihren Schmerz in die Finsternis, in der Hoffnung, dass ihre Stimmen die Welt erreichen. Und ihre
Stimmen erreichen die Welt. So werden Sie sichtbar, fühlbar und können durch das Wahrnehmbarmachen der Missstände zu einem Wandel beitragen.
Karayeri, das ist der Ort der Dunkelheit (von türkisch kara – dunkel und yer – Ort, Erde).
Inhaltlich setzt sich das Stück mit der Verflechtung der kollektiven und individuellen Schicksale und mit den immer wiederkehrenden Mustern der Geschichte auseinander. Inszeniert wird es in einer Blackbox, wobei das Ensemble höhenversetzt um das Publikum herum sitzt, teilweise in völliger Dunkelheit agiert und teilweise mit einem sparsamen Lichteinsatz akzentuiert wird.

Idee /Text/ Inszenierung: Mona May
Schauspiel: Christina Jägersberger, Clara Zeiszl, David Ketter, Stefan Ried
Musik: Christian Handler
Licht: Clara Zeiszl


NURYERI

Die Göttinen sind unter uns.

NURYERI - Die Göttinnen sind unter uns

Eine Frau kauert auf einem weißen Boden, vom Publikum umringt. Schatten huschen über sie, eine Flut aus Bildern und Texten. Sie stöhnt leise, sehr leise. Sie seufzt. Bald wird sie ihre Stimme erheben, bald wird sie die Schatten einfangen. In der Ferne beginnt die Trommel zu schlagen, ruft sie auf, sich zu erheben, drückt sie wieder nieder, ruft sie erneut, damit das Spiel beginnen kann.

NURYERI, das ist der Ort des Lichtes (von arabisch/türkisch nur – Licht, heiliges Licht und türkisch yer – Ort, Erde).
Inhaltlich setzt sich das Stück mit der Verflechtung der kollektiven und individuellen Schicksale auseinander, aus der Sicht einer einzelnen Person, die sich auf die Suche nach dem archaisch-göttlichen und der Wiedergewinnung der verloren geglaubten Eigenmacht begibt.
Inszeniert wird Nuryeri als Solo-Performance auf einem weißen Tanzfloor. Mithilfe eines Videoprojektors werden Bilder, Videos und Texte auf Spielfläche und Protagonistin projiziert.

Idee/ Text/ Inszenierung: Mona May
Schauspiel: May Garzon
Video: Roland Wegerer
Musik: Christian Handler

Bild Menschensplitter

MENSCHEN­SPLITTER

Zeitgenössische Literatur, Film und Theater im Kino
Ein performativer Bilderbogen durch das menschliche Sein

Es beginnt am tiefsten Punkt, in der schwärzesten Nacht – es ist Mitternacht. Mitten in der Nacht, bricht schon der neue Tag herein, denn die Glocken schlagen zwölf Mal und läuten ihn ein. Punkt Null.
Hier am Nullpunkt, mitten in der dunkelsten Nacht, die metaphorisch für die dunkelsten Stunden in einem Menschenleben steht, beginnt eine Entwicklung, die den Schmerz überwinden wird. Aber das wissen wir noch nicht.Schritt für Schritt in 12 Bildern und 12 Texten wandern die Protagonisten Christian Hochgatterer und Matthias Stangl, durch diverse menschliche Befindlichkeiten, Zustände und Abgründe.
Unbemerkt, mit jeder Stunde und jedem Glockenschlag zur vollen Stunde (mit jedem Bild und jedem Text) wird es dabei immer heller. Sie durchschreiten die Dämmerung, sowie sie ihre Zustände durchschreiten und während die Sonne immer höher aufsteigt und sie am Zenit in der Mitte des Tages, begleitet von einem weiteren zwölfmaligen Glockenläuten, ihren höchsten Stand erreicht, lassen die beiden immer mehr die Dunkelheit und den Schmerz hinter sich.
Es ist hell geworden. Und dort, in den hellen, warmen Strahlen des Sonnenlichtes, erwartet sie die Fähigkeit, tiefe Freude und tiefes Glück zu empfinden.

Idee/ Text/ Inszenierung: Mona May
Schauspieler: Christian Hochgatterer, Matthias Stangl
Filmbearbeitung/ Cut: Lukas Grasberger
Organisation/ Produktionsleitung: Gertrud Wojta

Uraufführung: 26. Mai 2017, 20:00 Uhr im Stadtkino Grein
Folgeaufführung: 27. Mai 2017, 20:00 Uhr im Stadtkino Grein

Stadtkino Grein
Kreuznerstraße 2
4360 Grein

Eintritt: € 19.- / ermäßigt € 14.-
Kartenreservierung: 0660/ 633 75 44